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Selbst Autoimmunerkrankungen müssen nicht unser Leben bestimmen!

 

Heute will ich Euch von einer jungen Frau berichten, die durch die Vorkommnisse in ihrer Kindheit so wenig Selbstwert und Urvertrauen mitbekommen hatte, dass Sie schon im Kindesalter Ängste entwickelte.

Bis heute hatte Sie immense Verlust -und Beziehungsängste. Zusätzlich hatte sie sich in der Vergangenheit immer wieder die falschen Männer ausgesucht. Diese behandelten sie schlecht und waren teilweise auch gewalttätig.

 

Warum passiert Menschen so etwas?

 

Ganz einfach, weil diese Art von Behandlung gewohnt für sie ist, Heimat bedeutet.

Auch wenn sie vielleicht einen Partner kennenlernen, der am Anfang zuvorkommend und lieb ist, so ist das Unterbewusstsein schon viel weiter und hat schon längst realisiert, dass dieser Partner zukünftig ihre „Opferrolle“ zuverlässig bedienen

wird. Es ist also ein ewiger Teufelskreis, in dem man sich befindet. Und verarbeitet man nicht die Ursachen, die dazu führten, im Speziellen die Kindheit, werden die Symptomatiken immer schlimmer.

Trotz Aufenthalten in Tageskliniken und einer 3jährigen Tiefenpsychologischen-Therapie

entwickelte diese Klientin neben ihrer Angststörung über die Jahre eine Autoimmunerkrankung

namens IgA-Nephritis. Diese Erkrankung war bei ihr schon so fortgeschritten,

dass sie bereits der festen Meinung war, dass sie eine begrenzte Lebenserwartung haben würde.

 

„Die IgA-Nephritis oder IgA-Nephropathie, früher auch Morbus Berger genannt, ist die häufigste primär chronische Erkrankung der Nierenkörperchen (Glomeruli), sie zählt zu den idiopathischen Glomerulonephritiden. Kennzeichnend ist

die Ablagerung von Immunglobulin A im Zwischengewebe (Mesangium) des Nierenkörperchens. Wichtigstes Symptom ist der Nachweis von roten Blutkörperchen im Urin, ohne dass Beschwerden bestehen (asymptomatische Hämaturie).

Meist ist der Verlauf gutartig, bei etwa jedem fünften Betroffenen kommt es aber zu einem fortschreitenden Nierenfunktionsverlust. Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und reicht von Verlaufskontrollen über Blutdrucksenkung mit ACE-Hemmern und AT1-Antagonisten bis zur immunsuppressiven

Therapie“ (Wikipedia / https://de.wikipedia.org/wiki/IgA-Nephritis)

 

Vorgestern war nun diese Klientin zu ihrer achten Sitzung (die letzte Sitzung der Hypnoanalyse) da und berichtete mir, dass sie am 1.09. mit ihrem jetzigen Partner zusammenziehen wird.

Dieser Partner schätzt sie mit all dem, was sie ausmacht und ist ihr treu. Es war ein langer Weg, aber heute ist sie in der Lage ihm zu vertrauen ohne Angst verlassen zu werden und kann ihm auch ehrlich und direkt ihre Bedürfnisse

äußern. Sie hat also ihr Selbstwert wiedergefunden!

Und das alles führte dazu, dass sie nicht nur angstfrei ist sondern mir auch erzählte,

dass der Arzt bei der letzten Kontrolle in der Klinik es nicht glauben wollte

aber ihre Nierenerkrankung nicht mehr nachweisbar ist.

 

Was für eine tolle Entwicklung!

Und sie zeigt uns wiedermal wie viel Macht unser Unterbewusstsein hat.

Alles ist möglich, wenn man sich von seinen Altlasten befreit!

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